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KI-Strategie

KI-Proof-of-Concept: Ablauf, Dauer und Kostenfaktoren

Ein PoC soll eine Entscheidung ermöglichen, keine Folien produzieren. Wer Erfolgskriterien vorher festlegt, weiß danach, ob sich die nächste Stufe lohnt.

2 Min. Lesezeit

Drei aufsteigende Stufen mit einem Pfad nach oben, als Sinnbild für den Ablauf eines KI-Proof-of-Concept

Ein KI-Proof-of-Concept (PoC) zeigt mit Ihren echten Daten, ob ein Anwendungsfall funktioniert, bevor Sie in den Betrieb investieren. Er hat einen festen Umfang und messbare Erfolgskriterien und dauert bei uns 2 bis 6 Wochen. Am Ende steht eine klare Go- oder No-Go-Entscheidung.

Was ist ein Proof of Concept?

Tabelle
Proof of ConceptPrototypPilot
FrageFunktioniert es mit unseren Daten?Wie fühlt es sich an?Funktioniert es im Alltag?
DatenEchte Daten, begrenzter AusschnittOft BeispieldatenEchte Daten, echte Nutzer
ErgebnisGemessene Qualität, Go oder No-GoKlickbares ModellErfahrungen aus dem Betrieb
DauerWochenTage bis WochenWochen bis Monate

Wie läuft ein KI-PoC ab?

  1. Vorbereitung: Anwendungsfall, Datenquellen und Erfolgskriterien festlegen. Zugänge klären.
  2. Bau: Eine funktionierende Lösung auf Ihren echten Daten, mit kurzen wöchentlichen Reviews.
  3. Messung: Ergebnisse gegen die vereinbarten Kriterien prüfen, etwa mit einem Testset aus echten Fragen.
  4. Entscheidung: Go, No-Go oder Anpassung, mit Plan und Aufwandsschätzung für den Betrieb.

Wie lange dauert ein KI-PoC?

Bei uns 2 bis 6 Wochen. Was die Dauer bestimmt:

  • Datenzugang: Wie schnell sind die Quellen verfügbar? Das ist oft der größte Zeitfaktor.
  • Systeme: Wie viele Anbindungen braucht der PoC?
  • Abstimmung: Wie schnell können Fachleute Ergebnisse prüfen?

Was kostet ein KI-PoC?

Das hängt von der Komplexität und dem Umfang ab. Diese Faktoren treiben den Aufwand:

  • Anzahl und Art der Datenquellen, etwa saubere Dateien oder gescannte Altbestände,
  • Anbindungen an bestehende Systeme,
  • Sicherheits- und Datenschutzanforderungen, etwa Betrieb in Ihrer eigenen Umgebung,
  • Umfang der Tests und Abstimmungen,
  • die laufenden Kosten der KI-Nutzung, die im PoC bereits gemessen werden.

Ein fester Umfang macht die Kosten vorab planbar.

Woran entscheiden Sie Go oder No-Go?

Legen Sie Kriterien vorher fest, nicht danach. Beispiele:

Tabelle
AnwendungsfallMögliches Erfolgskriterium
WissensassistentAnteil der Testfragen, die korrekt und mit Quelle beantwortet werden
KI im KundenserviceAnteil der Anfragen, die korrekt erkannt und weitergeleitet werden
KI-AgentAnteil der Fälle, die ohne Korrektur durchlaufen; Fehlerquote
Generative KIAnteil der Entwürfe, die ohne größere Nacharbeit verwendet werden

Dazu gehören immer die Betriebskosten pro Fall und die Rückmeldung der künftigen Nutzer.

Was bringt einen PoC in den Betrieb?

  • Eine Architektur, die weiterlaufen kann: Der PoC wird nicht weggeworfen, sondern ausgebaut.
  • Ein Owner im Fachbereich: jemand, der das Ergebnis haben will und den Rollout treibt.
  • Datenschutz und Governance von Anfang an: Wer DSGVO und Freigaben erst nach dem PoC klärt, verliert Monate.

Häufige Fragen

Was brauchen wir von unserer Seite?

Eine verantwortliche Person für den Anwendungsfall, Zugang zu den Daten und etwa eine Stunde pro Woche für Reviews.

Was ist, wenn der PoC scheitert?

Dann haben Sie mit überschaubarem Aufwand eine teure Fehlinvestition vermieden und wissen, woran es lag: Daten, Prozess oder Technik.

Was passiert nach einem erfolgreichen PoC?

Rollout an die Nutzer, Anbindung aller Quellen und Systeme, dann Betrieb mit laufender Qualitätsmessung.

Welcher Anwendungsfall sich für den Start eignet, zeigt der Beitrag KI im Mittelstand: Use Cases finden und priorisieren. Wie unser PoC abläuft, steht auf der Seite zum KI-Proof-of-Concept.

PoC-Steckbrief: Ihr KI-Proof-of-Concept auf einer Seite

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